Wie CBD, HHC & THC auf deine Gehirnzellen wirken – das musst du wissen

Was passiert eigentlich in deinem Kopf, wenn du Hanfprodukte konsumierst? CBD, HHC oder klassisches THC können auf ganz unterschiedliche Weise mit deinen Gehirnzellen spielen – das spürt jeder anders, doch ein paar Basics solltest du kennen, bevor du loslegst.

Cannabinoide wie CBD und THC sind dafür bekannt, mit dem Endocannabinoid-System im Körper zu interagieren. Klingt kompliziert? Eigentlich checkt dein Gehirn diese Stoffe ruckzuck: Die Rezeptoren CB1 und CB2 sitzen schon bereit, um die Wirkung von Hanfstoffen wie THC direkt aufzunehmen – das ist auch der Grund, warum viele nach dem Kiffen schnell den "High"-Effekt spüren. Deine Nervenzellen im Gehirn verbinden sich dabei über Synapsen, und genau dort können Cannabinoide für mehr oder weniger Aktivität sorgen. Bei CBD ist der Effekt sanfter – die meisten Nutzer berichten eher von Entspannung, weniger Stress und klarerem Kopf, statt dem bekannten "Berauschtsein" durch THC.

Was ist mit HHC? Hexahydrocannabinol ist neu am Markt, aber noch nicht gut erforscht. Die Nutzer beschreiben oft einen melloweren, entspannteren Zustand als bei THC, ohne direkt „neben sich zu stehen“. HHC beeinflusst vermutlich die gleichen Rezeptoren wie THC und schraubt darum auch an den gleichen Schaltern in deinem Kopf. Wer HHC ausprobiert, merkt: Der Stoff kann Stimmungen aufhellen, aber auch mal Müdigkeit oder einen Fressflash bringen. Jeder reagiert etwas anders, je nach Veranlagung und Tagesform.

Zerstört Hanf eigentlich Gehirnzellen? Typische Frage, vor allem bei Berichten über übermäßigen Konsum. Kurz: Nein, Hanfstoffe wie CBD und HHC sind keine Zellkiller. Studien zeigen sogar, dass Cannabinoide einen gewissen Schutzfaktor für Nervenzellen bieten können. Allerdings ist bei THC und vor allem bei sehr hohen Dosen Vorsicht angebracht – Konzentrationsprobleme und zeitweise Gedächtnishänger sind möglich, gehen aber nach Absetzen meistens wieder weg. Jugendliche sollten besonders aufpassen, weil ihr Gehirn noch wächst.

Apfelsaft-Vergleich gefällig? Mit CBD kannst du dein System meist locker unterstützen, so wie ein frischer Saft dich am Morgen nach vorne bringt – ohne die Achterbahn des Koffeins. THC dagegen wirkt wie ein Energy-Drink, bei dem du nach dem Boost auch mal leerlaufen kannst. HHC sitzt irgendwo dazwischen.

Brauchst du Angst zu haben vor Nebenwirkungen? Die allermeisten, die achtsam dosieren und sich an die empfohlenen Mengen halten, spüren kaum negative Effekte. Typische Begleiter: leichte Schläfrigkeit, manchmal trockener Mund, seltener leichte Kopfschmerzen. Kommt’s zu Wahngefühlen, war es eindeutig zu viel – dann hilft nur: entspannen und Tee trinken.

Du willst was für deine Gehirnzellen tun? Viele nutzen CBD, um besser durch stressige Tage zu kommen oder nachts ruhiger zu schlafen. HHC und THC mögen mehr "Effekt" haben, doch gerade beim Arbeiten oder Lernen schwören viele auf den klaren Kopf mit CBD.

Unterm Strich: Jeder Kopf tickt anders! Taste dich ran, probier aus, und achte darauf, wie dein Gehirn auf Hanfprodukte reagiert. Spürst du Positives, ist alles okay – aber geh immer Schritt für Schritt, dann überforderst du auch deine kleinen grauen Zellen nicht.

Können Cannabinoide das Gehirnwachstum fördern? Eine wissenschaftliche Analyse 19 April 2024
  • Jonas Lichter
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Können Cannabinoide das Gehirnwachstum fördern? Eine wissenschaftliche Analyse

Die Forschung hat lange Zeit die Effekte von Cannabinoiden auf das menschliche Gehirn untersucht. Dieser Artikel wirft einen detaillierten Blick darauf, wie Substanzen wie CBD potenziell die Bildung neuer Gehirnzellen beeinflussen können. Es wird auch die Rolle von THC und seine Auswirkungen auf das Gehirn erläutert. Außerdem werden neuste Studienergebnisse und deren Implikationen für die medizinische Nutzung von Cannabinoiden besprochen.

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