Schwermetalle in CBD- und THC-Produkten: Was du wissen musst

Wenn du Schwermetalle, toxische Chemikalien wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Arsen, die sich in Pflanzen anreichern können. Auch bekannt als Schwermetallverunreinigungen, sind sie ein verstecktes Risiko in vielen Cannabinoid-Produkten. In CBD-Ölen oder THC-Gummis sind sie nicht sichtbar, aber sie können dein Immunsystem belasten, deine Leber schädigen und langfristig zu Nervenschäden führen. Viele Anbieter testen nicht einmal darauf – und du bekommst es nie mit.

Warum ist das ein Problem? Hanf ist eine sogenannte Phytoremediations-Pflanze. Das heißt: Sie saugt Schwermetalle aus dem Boden auf, als würde sie Gift aus dem Grundwasser trinken. Wenn Hanf in China, Indien oder anderen Regionen mit schlecht regulierter Landwirtschaft angebaut wird, landen diese Metalle direkt in deinem Öl oder Gummibärchen. Einige Labore finden in billigen Produkten bis zu zehnmal mehr Blei als die EU-Grenzwerte erlauben. Und nein, du merkst es nicht – keine Veränderung im Geschmack, keine Nebenwirkung beim ersten Mal. Erst nach Monaten oder Jahren zeigt sich, was das getan hat.

Du brauchst keine Angst vor CBD zu haben – aber du solltest auf Kontamination, die unbeabsichtigte Anreicherung von giftigen Substanzen in Produkten achten. Ein seriöser Anbieter gibt dir den Zugang zu dritten Labortests (COAs). Schaue nicht nur auf den CBD-Gehalt – suche nach den Werten für Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen. Wenn die Zahlen nicht da sind, oder wenn sie mit "nicht nachgewiesen" stehen: Das ist kein Sicherheitsnachweis, das ist eine Lücke. Ein echter Test zeigt: 0,1 mg/kg Blei – nicht "nicht nachgewiesen". Denn wenn es nicht nachgewiesen wurde, heißt das nur: Der Test war nicht empfindlich genug.

Es gibt auch Hanfprodukte, Cannabis-basierte Produkte wie Öle, Tinkturen oder Gummis, die Cannabinoide enthalten, die ohne Schwermetalle hergestellt werden – aber sie kosten mehr. Warum? Weil der Boden sauber sein muss, die Anbau- und Extraktionsmethoden streng kontrolliert werden und die Tests teuer sind. Du kannst nicht erwarten, dass ein 20-Euro-CBD-Öl aus einem Land mit Industrieverschmutzung frei von Schwermetallen ist. Wer das behauptet, lügt – oder weiß es einfach nicht.

Was kannst du tun? Kaufe nur von Anbietern, die ihre COAs öffentlich zeigen – und prüfe sie selbst. Suche nach den Werten für Schwermetalle, nicht nur nach CBD. Wenn du unsicher bist: Frag nach. Ein seriöses Unternehmen antwortet. Ein unseriöses verschwindet. Und wenn du schon CBD nimmst, um deine Gelenke zu beruhigen, deinen Schlaf zu verbessern oder deine Angst zu dämpfen – dann tu dir den Gefallen und sorge dafür, dass du nicht mit Blei bezahlst, was dir helfen soll.

Unter den Artikeln unten findest du echte, praktische Tipps, wie du gefährliche Produkte erkennst, welche Tests wirklich zählen und warum einige CBD-Gummis mehr Schwermetalle enthalten als dein altes Autoöl. Keine Theorie – nur das, was du brauchst, um sicher zu bleiben.

Enthält HHC Schwermetalle? Das müssen Sie wissen 4 Dezember 2025
  • Jonas Lichter
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