Was ist der Nutzen von THCP? Die Wirkung von THCP-Gummibärchen erklärt

Was ist der Nutzen von THCP? Die Wirkung von THCP-Gummibärchen erklärt
12 Januar 2026
Jonas Lichter 0 Kommentare

THCP ist kein weiteres Marketing-Gimmick. Es ist ein natürlich vorkommendes Cannabinoid, das bis zu 30-mal stärker an die CB1-Rezeptoren im Gehirn bindet als herkömmliches THC. Das bedeutet: Wer THCP-Gummibärchen isst, erlebt eine Wirkung, die deutlich intensiver und länger anhält als bei normalen THC-Produkten. Aber was genau bringt das eigentlich? Und warum sollte jemand das ausprobieren?

THCP ist nicht einfach stärkeres THC

  1. THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) ist das bekannteste psychoaktive Cannabinoid in der Cannabis-Pflanze.
  2. THCP (Delta-9-Tetrahydrocannabiphorol) hat eine längere Seitenkette: sieben statt fünf Kohlenstoffatome.
  3. Diese längere Kette ermöglicht eine viel engere Bindung an die CB1-Rezeptoren - die Hauptrezeptoren, die für die euphorische Wirkung von Cannabis verantwortlich sind.
Studien aus dem Jahr 2019, veröffentlicht im Scientific Reports, haben gezeigt, dass THCP eine höhere Affinität zu diesen Rezeptoren hat als jedes andere bekannte Cannabinoid. Das ist kein theoretisches Konzept - es hat praktische Auswirkungen. Wer eine Gummibärchen mit 10 mg THCP isst, könnte eine Wirkung spüren, die der von 30 mg THC entspricht. Das ist kein Mythos. Es ist Chemie.

Was fühlt man bei THCP-Gummibärchen?

Die Erfahrungen variieren, aber die häufigsten Berichte beschreiben:

  • Eine tiefere Entspannung, die bis in die Muskeln reicht - fast wie eine körperliche Welle.
  • Eine längere Dauer: 6 bis 10 Stunden, manchmal länger, je nach Stoffwechsel.
  • Eine stärkere kognitive Wirkung: Manche fühlen sich klarer, andere leicht überwältigt - besonders bei höheren Dosen.
  • Eine intensivere Appetitanregung: Viele berichten von einem starken Verlangen nach Snacks, oft stärker als bei THC.
Es ist wichtig zu verstehen: THCP wirkt nicht „besser“ als THC. Es wirkt anders. Wer nach einem leichten, tagesbegleitenden Effekt sucht, könnte mit THCP überfordert sein. Wer dagegen nach einer tiefen, langanhaltenden Entspannung sucht - etwa nach einem anstrengenden Tag oder bei chronischen Schmerzen - könnte hier eine neue Option finden.

Warum Gummibärchen?

Gummibärchen sind kein Zufall. Sie sind die perfekte Form, um THCP zu dosieren:

  • Jedes Gummibärchen enthält eine exakt abgemessene Menge - typisch 5 mg oder 10 mg THCP.
  • Die Wirkung setzt nach 45 bis 90 Minuten ein, was eine kontrollierte Erfahrung ermöglicht.
  • Der süße Geschmack maskiert den leicht bitteren, herbigen Nachgeschmack von Cannabinoiden.
  • Es ist diskret, portabel und leicht zu transportieren - ideal für zu Hause oder unterwegs.
Viele Nutzer wechseln von Rauchen oder Ölen zu Gummibärchen, weil sie keine unangenehmen Nebenwirkungen wie Husten oder unangenehmen Geruch wollen. Außerdem lässt sich die Dosis viel genauer steuern. Ein Gummibärchen ist ein Gummibärchen - kein Tropfen zu viel, kein Tropfen zu wenig.

Abstrakte Darstellung der unterschiedlichen Wirkdauern von THC und THCP mit Molekülstrukturen.

THCP vs THC: Was ist der Unterschied?

Vergleich von THCP und THC in Gummibärchen
Merkmale THCP THC (Delta-9)
Bindungsstärke an CB1-Rezeptor 30-mal stärker Referenzwert (1x)
Wirkungsdauer 6-10+ Stunden 3-6 Stunden
Typische Dosis pro Gummibärchen 5-10 mg 10-25 mg
Start der Wirkung (oral) 45-90 Minuten 60-120 Minuten
Empfohlener Einstieg 2,5-5 mg 5-10 mg
Das bedeutet: Du brauchst weniger THCP, um dieselbe oder eine stärkere Wirkung zu erzielen. Aber das ist auch der Knackpunkt: Weniger ist nicht immer sicherer. Wer mit 10 mg THC gut zurechtkommt, könnte bei 10 mg THCP überfordert sein - mit starken Schwindelgefühlen, Angst oder körperlicher Überlastung.

Wer profitiert von THCP?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort, aber bestimmte Gruppen berichten von besonders positiven Erfahrungen:

  • Personen mit chronischen Schmerzen, die auf andere Medikamente nicht ansprechen.
  • Menschen mit Schlafstörungen, die lange, tiefe Ruhe brauchen.
  • Diejenigen, die unter starkem Stress oder Angstzuständen leiden und eine intensive Entspannung suchen.
  • Erlebnisorientierte Nutzer, die neue Cannabinoid-Wirkungen erkunden wollen - mit Vorsicht.
Es gibt aber auch Personen, für die THCP nicht geeignet ist:

  • Anfänger ohne Erfahrung mit Cannabinoiden.
  • Menschen mit einer Vorgeschichte von Psychosen oder schweren Angststörungen.
  • Wer unter Blutdruckproblemen leidet - THCP kann den Puls und den Blutdruck kurzfristig beeinflussen.
Person in entspannter Pose in einem dunklen Zimmer, umgeben von goldenen Lichtpartikeln.

Wie fängt man richtig an?

Wenn du THCP-Gummibärchen ausprobieren möchtest, dann nicht mit einer Packung. Fang klein an:

  1. Wähle ein Produkt mit 2,5 mg oder 5 mg THCP pro Gummibärchen.
  2. Iss nur ein Gummibärchen - nicht mehr.
  3. Warte mindestens zwei Stunden, bevor du mehr nimmst.
  4. Vermeide Alkohol, andere Medikamente oder Stresssituationen während der Wirkung.
  5. Nimm es zu Hause ein, wo du dich sicher fühlst - nicht beim Fahren oder bei wichtigen Terminen.
Viele Nutzer berichten, dass sie nach einigen Versuchen herausgefunden haben, dass 5 mg THCP für sie perfekt sind - stark genug, um zu entspannen, aber nicht so stark, dass sie aus dem Takt kommen. Andere brauchen 10 mg. Die Erfahrung ist individuell. Es gibt keinen Standard.

Rechtlicher Status in Österreich (Stand 2026)

In Österreich ist THCP rechtlich in einer Grauzone. Es ist nicht ausdrücklich verboten, solange es aus Hanf mit einem THC-Gehalt unter 0,3 % gewonnen wird. Die meisten THCP-Gummibärchen werden aus legalen Hanfextrakten hergestellt und entsprechen den EU-Vorgaben für CBD-Produkte. Aber: Die Behörden überwachen diese Produkte zunehmend. Produkte, die als „psychoaktiv“ beworben werden, können als verbotene Substanzen eingestuft werden. Kaufe nur bei Anbietern, die Labortests öffentlich machen und keine medizinischen Ansprüche erheben.

Was kommt als Nächstes?

THCP ist nicht das Ende der Entwicklung. Forscher arbeiten bereits an THCB, THCJD und anderen Cannabinoiden mit noch längeren Seitenketten. Die Zukunft liegt nicht im „stärkeren High“, sondern in der gezielten Wirkung: Ein Cannabinoid für Schmerz, ein anderes für Schlaf, ein drittes für Entzündungen. THCP ist ein erster Schritt in diese Richtung - kein Endpunkt.

Wer THCP ausprobiert, sollte nicht nach einem Rausch suchen. Er sollte nach einer neuen Art der Entspannung, der Regeneration oder der Schmerzlinderung suchen. Es ist kein Spielzeug. Es ist ein starker Wirkstoff - und wie jeder starke Wirkstoff muss er mit Respekt behandelt werden.

Ist THCP legal in Österreich?

THCP ist rechtlich in einer Grauzone. Solange es aus Hanf mit weniger als 0,3 % THC gewonnen wird und nicht als „psychoaktives Medikament“ beworben wird, ist der Verkauf in Österreich derzeit nicht verboten. Aber die Gesetze ändern sich schnell. Produkte, die als „high“-wirksam vermarktet werden, können als illegal eingestuft werden. Kaufe nur von Anbietern, die klare Laborberichte und transparente Herstellungsprozesse vorlegen.

Wie lange hält die Wirkung von THCP-Gummibärchen an?

Die Wirkung setzt nach 45 bis 90 Minuten ein und hält in der Regel 6 bis 10 Stunden an. Bei höheren Dosen oder bei langsamen Stoffwechseln kann sie bis zu 12 Stunden andauern. Im Vergleich zu THC, das meist nach 3-6 Stunden nachlässt, ist THCP deutlich länger wirksam.

Kann man von THCP abhängig werden?

Es gibt bisher keine langfristigen Studien, aber aufgrund der starken Bindung an CB1-Rezeptoren ist eine psychologische Abhängigkeit möglich - besonders bei häufigem Gebrauch oder hohen Dosen. Körperliche Abhängigkeit wie bei Alkohol oder Opioiden ist unwahrscheinlich, aber regelmäßige Nutzung kann dazu führen, dass man sich auf die Wirkung verlässt. Moderation ist entscheidend.

Ist THCP gefährlicher als THC?

THCP ist nicht per se gefährlicher, aber es ist stärker. Wer THCP ohne Erfahrung mit Cannabinoiden nimmt, riskiert starke Unwohlsein, Angstzustände oder Schwindel. Die Gefahr liegt nicht im Stoff selbst, sondern in der falschen Dosierung. Mit Vorsicht und kleiner Dosis ist THCP genauso sicher wie THC - wenn man es respektiert.

Warum wirkt THCP länger als THC?

Die längere Seitenkette von THCP macht es schwerer für die Leber, es abzubauen. Dadurch bleibt es länger im Körper aktiv. Außerdem bindet es so fest an die CB1-Rezeptoren, dass diese länger blockiert oder aktiviert bleiben. Das führt zu einer verlängerten Wirkdauer - nicht nur weil es länger im Blut ist, sondern weil es die Rezeptoren effizienter beeinflusst.

Jonas Lichter

Jonas Lichter

Ich bin ein Experte für natürliche Heilmethoden und habe mich auf die therapeutische Anwendung von CBD, THC und HHC spezialisiert. In meiner Praxis in Salzburg unterstütze ich Menschen dabei, natürliches Wohlbefinden zu erreichen. Zusätzlich teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen über die Vorteile und Anwendungen von Cannabinoiden in verschiedenen Publikationen und auf meinem Blog.